Die apoBank
im Jubliäumsjahr!


Von 1902 bis 2022

Der Herkunft verpflichtet – an der Zukunft orientiert


Jahrzehnte voller bewältigter Herausforderungen und spannender Begegnungen. Mit engagierten Wegbegleitern, vielen erfolgreich ergriffenen Chancen und historischen Wendepunkten, an denen es die Weichen vorausschauend zu stellen galt. Erst im Kaiserreich, später beim Wiederaufbau des deutschen Gesundheitswesens nach den Weltkriegen, nach der Wiedervereinigung und heute bei der Digitalisierung: die apoBank wird 120 Jahre alt – und nimmt als Bank der Gesundheit Kurs in Richtung Zukunft.

120 Jahre gemeinsam stark


Von Danzig nach Düsseldorf, von der Apotheker-Genossenschaft zur Universalbank für alle Heilberufler*innen: Highlights aus 120 Jahren Bankhistorie.

Die Gründerjahre ab 1902

Mit 11 Mitstreitern legt Richard Oskar Mattern 1902 in Danzig den Grund­stein für die apoBank. Die Idee, als Genossen­schaft füreinander einzu­stehen und faire Kredite für Heilberufler bereitzustel­len, überzeugt schnell mehr Stan­deskollegen. Die KREDA ("Kreditver­ein deutscher Apo­theker") floriert, mit verein­ten Kräften bewältigt man die Inflation nach dem Er­sten Weltkrieg. In den 1920ern, in­zwi­sch­en nach Berlin umgezogen, trägt das Un­ter­nehmen maßgeblich zur Sta­bili­sier­ung der deutschen Apotheken­land­schaft bei. In der Zeit des National­sozialismus wird es mit der Kredit­genossenschaft Deut­scher Apo­theker (SPARDA) ver­schmol­zen.
apoBank Gruender Richard Oskar Mattern mit Standeskollegen

Ab 1948: Zeit des Wirtschaftswunders

Fotografie: Geschaeftsstelle an der Koenigsallee und Bankdi­rektor Paul Schroeder
1948 zunächst als Westdeutsche Apo­theker­bank wiedergegründet, geht die Bank rasch auf Wachstumskurs: Sie öff­net sich für Ärzte und Zahnärzte, koope­riert mit Standesorganisationen der Heil­ber­ufler*innen und weitet ihr Angebot aus. Bereits 1952 lassen sich fast alle Kredit­wünsche erfüllen. Die Zahl der Mit­arbeitenden verfünffacht sich in wenigen Jahren: Während das Team im Jahr 1952 noch 23 Kolleg*innen umfasst, arbeiten 1960 bereits 115 Men­schen in der Bank. Durch das schnelle Wachstum baut sich das bun­des­weite Filialnetz weiter aus. Die "Apothek­er-­ und Ärzte­bank eGmbH" um Bankdi­rektor Paul Schröder bezieht ihre neuen Geschäfts­räume in der Königsallee.

1961

Mit ihren Leistungen rund um Existenz­gründung, Anlage und Vorsorge wächst die Bank kontinuierlich. Immer mehr Heilberufler, überzeugt auch von steigen­den Dividenden, werden Mitglieder der Genossenschaft. Zu dieser Zeit wur­den über 10.000 Kund*innen und 6.000 Mit­glieder in 14 Niederlassungen betreut. Die Bilanzsumme belief sich auf 65 Millio­nen D-Mark. Statt der früheren General­versammlung gibt es ab 1961 deshalb eine jährliche Vertreterver­samm­lung, in der Abgesandte der Berufs­gruppen mitentscheiden.
Fotografie: damalige Vertreterversammlung der apoBank

Die 1970er: Modernisierung und Börsenpräsenz

Fotografie: apoBank in den 1970er und Vorstandsvorsitzender
1972 überschreitet die Bilanzsumme der apoBank erstmals die Marke von 1 Milli­arde D-Mark und entwickelt sich zur grö­ßten genossenschaftlichen Primärbank Deu­tsch­lands. Die Bank setzt Beratungs­program­me auf, um Heilberufler*innen mit öko­nomischen Wissen zu versorgen und rich­tet 1974 einen Beirat ein, um ihre Ideen noch besser zu berücksichtigen. En­de der 1970er wird sie an der Börse aktiv. 1979 bringt sie die erste Inhaber­schuld­­ver­schreibung auf den Markt. Walter Schlen­kenbrock war damals Vorstands­vor­sitzender der Bank.

Ab 1980: Wachstum und Wiedervereinigung

Feldversuche mit Geldautomaten und der BTX-Technologie, dem Vorläufer des digitalen Banking, eröffnen den Kund*innen Zugang zu modernen Ser­vices und münden bald in ein flä­chen­deck­endes Angebot. Mit eigenen Spar­obligationen an der Düsseldorfer Börse und Genuss­scheinen wird die apoBank zum Pionier unter den Genossen­schafts­instituten. Nach der Wie­dervereinigung eröffnet sie binnen kürzester Zeit zehn Filialen in Ostdeutschland, so auch eine Filiale in Berlin.
Fotografie: apoBank Filiale und Sparobligation in den 1980ern

1997

Tabellerische Darstellung: Anzahl der apoBank-Mitglieder im Zeitverlauf
Mitgliederzahlen (85.000), Einlagen (ca. 21 Milliarden D-Mark) und Kreditvolumen (19 Milliarden D-Mark) erreichen bis Ende der 1990er Jahre Höchstwerte. Bei den er­sten Bewertungen durch Moody´s und Standard & Poor´s bekommt die apoBank gute Noten. Um mit dem Wachstum Schritt zu halten, führt sie eine regionale Steuerung ein – und modernisiert weiter: 1995 geht in Berlin die erste Selbstbe­dien­ungsge­schäftsstelle in Betrieb. Ab 1996 können die Kund*innen über apo­Dialog Telefon­servi­ces nutzen, ab 1997 steht ein mobiler Außendienst bereit.

Aufbruch ins neue Jahrtausend

Die apoBank startet mit einer klaren Strategie ins 21. Jahrhundert: Sie ergänzt die Beratung in den mittlerweile 48 Fi­lialen durch innovative Online-Services und baut die Kompetenz im Wertpapier­geschäft aus. 2002 feiert das Unter­neh­men seinen 100. Geburtstag, 2004 folgt der Umzug in die neue Hauptver­waltung. Über 113 Millionen Euro Jahres­über­schuss erzielt die Bank im Jahr 2007 – so viel wie noch nie in der Firmen­geschichte. Doch kurz darauf fordert die Finanzkrise ihren Tribut: 2009 muss der Vorstand einmalig ein negatives Ge­schäfts­ergebnis bekanntgeben.
Darstellung der apoBank Zentrale in Duesseldorf und bundesweites Filialnetz

Von 2010 bis heute

apoBank als modernes Institut mit digitalen Services
Wieder in sicherem Fahrwasser, schärft die apoBank ihr Profil und nimmt die Be­dürfnisse von Studierenden und Ange­stell­ten in den Heilberufen stärker in den Blick. Sie weitet ihr Engagement im Ver­mögens- und Assetmanagement aus. Mit apoHealth begleitet sie Kund*innen bei der Digita­lisierung des Ge­sundheits­wes­ens. Mit der Zahn­praxis der Zukunft und der Platt­form univiva schafft sie Ange­bote, die Ärzte und Apotheker auch über finanzielle Fragen hinaus unter­stützen: in jeder Lebens­phase, vom Stu­dium bis zum Ruhestand. Heute sind rund 115.000 unserer Kund*innen auch Mit­glieder. Eine stolze Zahl.

Ihre Stimmen zu 120 Jahren apoBank

Die apoBank im Jahr 2022

Gesundheit ermöglichen und sicher­stel­len, dass unsere Kund*innen sich aufs Wesentliche konzentrieren können: Das treibt die Bank der Gesundheit an. Des­halb setzen wir auf ein besonderes Ge­schäftsmodell und übernehmen Verant­wortung – unserer Herkunft verpflichtet, an der Zukunft orientiert.
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Fotografie: apoBank Zentrale und Gebaeude